Totale Unabhängigkeit in der 18m-Klasse.
Mit 21m Spannweite Offene-Klasse-Feeling genießen,
aber immer mit Spaß am Fliegen ohne Ende...
Mit unserem selbststartenden Motorsegler ASH 26 E haben wir schon vor über 10 Jahren deutliche Akzente gesetzt, die von mehr als 250 Kunden in aller Welt mit Begeisterung aufgenommen wurden.
Seither gab es immer wieder gute Anregungen unserer Kundschaft, die wir gesammelt und eifrig umgesetzt haben. Heute freuen wir uns das Ergebnis vorstellen zu können - ein selbststartendes Flugzeug für den Einsatz in der 18m Klasse, welches aber mit der 21m Außenflügeloption auch in der Offenen Klasse eingesetzt werden kann. Wie immer, so steht auch bei diesem Modell die Freude des Fliegens klar im Vordergrund.
Kenner unseres Hauses sind sicher nicht überrascht, dass dieser neue Eigenstarter den Namen ASH 31 Mi trägt, und dass die neuesten aerodynamischen Erkenntnisse, die bereits unsere ASG 29 zum Erfolgsmodell in der FAI-18m-Klasse gemacht haben, uneingeschränkt eingeflossen sind. Der völlig neue vierteilige Flügel (mit Teilung bei einer Halbspannweite von 7,0m), lässt nicht nur die Verpackung in einen kleinen Standardanhänger zu, sondern ermöglicht auch nahezu optimale Flügelgeometrien für 18m und 21m Spannweite. Wie bei der ASW 28-18 und der ASG 29 werden die abnehmbaren und serienmäßigen Winglets für beide Spannweitenversionen verwendet.
Eine aus der ASG 29 übernommene Wölbklappen- und Querrudersteuerung sorgt für eine enorm gute Wendigkeit, zumal die Querruder fast bis zur Flügelspitze reichen. Darüber hinaus werden die inneren und äußeren Flügelklappen individuell angesteuert, so dass gute Kreisflugleistungen und ein sehr angenehmes Überziehverhalten miteinander verbunden werden können. Selbstverständlich übernehmen wir auch bei diesem Flugzeug die nur in Schleicher Modellen erhältliche Steuerungskinematik, die durch negative Querruderbeimischung in der Landestellung optimale Querrudereffizienz und damit sichere Landeanflüge garantiert. Selbst bei starkem Seitenwind bleibt die Querruderwirksamkeit fast bis zum Stillstand erhalten. Für die Leistungssteigerung befinden sich in den Wölbklappen und Querrudern Blasturbulatoren die von widerstandsarmen NACA-Lufteinlässen gespeist werden. Alle Ruderschlitze sind selbstverständlich abgedichtet, und zwar auf der Flügelober- und Unterseite.
Flügel
Eine völlig neu konzipierte Flügelstruktur ermöglicht trotz einer Profildicke von nur etwa 13% eine Spannweite von 21m. Bei einer Flügelfläche von 13,2 m ergibt sich damit eine Streckung von über 33 und eine maximale Flächenbelastung von 53 kg/qm.
Die maximale Wasserballastmenge von 160 Litern kann zu Gunsten von einem oder zwei Kraftstofftanks mit insgesamt maximal 30 Litern variiert werden. Daher werden wartungsfreundliche Wassersäcke eingebaut. Durch die sehr schwerpunktnahe Anordnung der Ballasttanks in den Flügeln kann auf einen zusätzlichen Wassertank in der Seitenflosse verzichtet werden. Besonders der Rumpf-Flügel-Übergang und auch die Auslegung des Leitwerks entsprechen den neuesten aerodynamischen Erkenntnissen zur Leistungssteigerung.
Um den Anforderungen unserer Wettbewerbspiloten gerecht zu werden, wird serienmäßig ein festes Spornrad eingebaut, aber für den „Genussflieger“ ist optional auch ein lenkbares Heckrad zur einfacheren Steuerung am Boden erhältlich. Dieses kann für den Wettbewerbseinsatz bei Bedarf vom Piloten jederzeit sehr schnell wieder zum festen Spornrad umgerüstet werden. Das bewährte und robuste Hauptfahrwerk ist so angeordnet, dass selbst bei voller Motorleistung im Stand ein "auf die Nase gehen" vermieden wird. Selbstverständlich behalten wir das große gefederte 5.00-5 Rad und die hydraulische Scheibenbremse aus der ASH 26-Serie bei.
Auch unser Konzept des Sicherheitscockpits haben wir konsequent beibehalten, aber zusätzlich die zahlreichen neuen Erkenntnisse aus vielen Untersuchungen und Versuchen integriert. Der intelligent ausgelegte Haubenrahmen erzeugt eine äußerst steife Struktur, die ein sehr hohes Maß an Sicherheit für den ASH 31 Mi-Piloten bietet, ohne den Komfort zu beeinträchtigen. Das geräumige Cockpit trägt entscheidend zum häufig gelobten Sitzkomfort bei. Unsere Einschätzung, dass ein "Wohlfühlcockpit" speziell bei langen Flügen mehr zum fliegerischen Erfolg beiträgt als ein leistungsmäßig optimiertes "Minicockpit" findet nicht nur bei großgewachsenen Wettbewerbspiloten immer mehr Zustimmung. Ausreichende Bewegungsfreiheit, eine im Flug in der Neigung verstellbare Rückenlehne, die einstellbare Kopfstütze sowie eine exzellente Cockpitbelüftung sind bei uns selbstverständlich. Auch das Ein- und Aussteigen kann kaum einfacher sein, weil der Instrumentenpilz mit der Haube nach oben wegklappt. Für die Cockpitgestaltung stehen zudem optional unterschiedliche Materialen zur Verfügung um den individuellen Wünschen und Bedürfnissen eines jeden Piloten gerecht zu werden.


